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Psychotherapeuten begrüßen Grünen-Antrag zur Ausnahmeregelung der Psychotherapie vom Primärarztsystem
Der Antrag der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag greift die Forderung des Deutschen Psychotherapeuten Netzwerks (DPNW) auf, den freien Zugang zur Psychotherapie gesetzlich zu sichern.
Bonn / Berlin, 18.11.2025 – Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) sieht in dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag „Primärversorgung gesetzlich verankern – Die Versorgung der Patientinnen und Patienten bedarfsgerecht steuern, Fachkräfte entlasten“ (Drucksache 21/2823) einen bedeutenden Fortschritt: Die Fraktion fordert darin, psychotherapeutische und psychiatrische Leistungen ausdrücklich aus der Pflicht-Primärversorgung auszunehmen. Damit erfüllt der Antrag eine Kernforderung des DPNW. „Dass die psychotherapeutische Versorgung im Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Sonderstatus erhält, ist ein starkes Zeichen: Der direkte Zugang zu Psychotherapie darf nicht durch zusätzliche bürokratische Hürden gefährdet werden. Und auch die psychiatrische Versorgung mit in den Antrag reinzunehmen, ist mehr als folgerichtig und im Sinne der Patienten.“, so Dieter Adler, Vorsitzender des DPNW. Weiter meint er: „Die von uns massiv geäußerten Vorbehalte und die von uns eingebrachte und am 10. November im Petitionsausschuss des Bundestages vorgestellt Petition zeigen Wirkung. Wir freuen uns über diese wichtige und richtige Initiative der Parlamentarier“.
Das DPNW sieht in dem Antrag ein wichtiges politisches Signal, dass den Wert einer niedrigschwelligen, direkten psychischen Versorgung anerkennt. Und es wird offenbar dem Wunsch der Zivilgesellschaft Rechnung getragen. Die zahlreichen Unterschriften sowohl bei der DPNW-Bundestagspetition (über 37.000) als auch auf der innn.it-Plattform (103.000) zeigen, dass das Anliegen nicht Therapeutinnen und -therapeuten, sondern auch Patientinnen, Patienten und der allgemeinen Öffentlichkeit wichtig ist.
Appell des DPNW
Das DPNW ruft alle Bundestagsabgeordneten auf, den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu unterstützen und Psychotherapie als Ausnahme vom Primärarztsystem zu verankern. Das DPNW ist bereit, weiterhin konstruktiv mit allen demokratischen Parteien zusammenzuarbeiten, um die Versorgungsrealität für Patientinnen und Patienten zu verbessern.Über den Verband
Das „Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk“ (DPNW) wurde am 02.05.2019 in Bonn gegründet. Es hat über 2.800 Mitglieder und 13.500 Abonnenten seines Freitags-Newsletters. Damit ist der DPNW drittgrößter Berufsverband im Bereich Psychotherapie. Der Vorstand besteht aus: 1. Vorsitzender: Dipl.-Psych. Dieter Adler, 2. Vorsitzende: Dipl.-Psych. Claudia Reimer, Dipl.-Päd. Sevgi Meddur-Gleissner. Mehr unter: www.dpnw.deVerantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk – DPNW
Herr Dieter Adler
Karmeliterstraße 1c
53229 Bonn
Deutschlandfon ..: 0228-7638203-0
web ..: http://dpnw.de
email : pr@dpnw.infoPressekontakt:
Hanfeld PR
Herr Ulrich Hanfeld
Konstantinstraße 31
53179 Bonnfon ..: 01751819772
web ..: http://www.hanfeld-pr.de#
email : mail@hanfeld-pr.deDisclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.Neu: Buch über gebietsfremde z.T. invasive eingeschleppte Tiere (Arten) in Down Under (Australien/Neuseeland)! Onco-Innovations treibt die KI- und Quantencomputer-basierte Arzneimittelforschung durch die Zusammenarbeit mit Kuano voran, um die Entwicklung der PNKP-Inhibitor-Technologie zu beschleunigen
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